Mein erstes vamos Intern

Einmal im Jahr findet das vamos Intern statt.

Wer neu in eine Firma kommt, hat jede Menge Eindrücke zu verarbeiten: Wie läuft der Laden, wie wird hier gearbeitet und wie in drei Teufels Namen soll ich mir merken, wie all die Kollegen heißen? Auch ich blieb bei meinem vamos Start nicht vom Kopfkarussell verschont, doch ein gemeinsames Seminar sorgte für erhellende Einblicke und half beim Ankommen.

vamos Eltern-Kind-Reisen
Hindenburgstraße 27 in Hannover – hier geht’s zu vamos Eltern-Kind-Reisen

Im März 2016 hatte ich meinen Einstand bei vamos. Ein Blumenstrauß auf meinem Arbeitstisch half das Herzklopfen zu mildern und auch die freundliche Begrüßung der Kollegen, sei es an der Kaffeemaschine, im Pausenraum oder bei ersten Besprechungen, stimmte mich positiv – eine nette Arbeitsatmosphäre ist schließlich die halbe Miete in Sachen beruflicher Neuanfang.

Einladung zum vamos Intern

Gut einen Monat später stand vamos Intern auf dem Programm. Eine jährliche Veranstaltung, so erfuhr ich, mal eintägig, mal ein ganzes Wochenende und immer mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In diesem Jahr stand das Seminar unter dem Motto „Kinderbetreuung“ und so fand ich mich an einem Samstag mit anderen Kollegen im großen Verkaufsraum ein, um Neues in Sachen Familie heute, Ansprüche von Familien an ihren Urlaub und das vamos Herzstück, die Kinderbetreuung, zu erfahren.

Gruppendynamik mit Familiengeschichte(n)

Nur sitzen und zuhören? Weit gefehlt: Seminarleiterin Antje Mein ließ am Mitmachfaktor dieses Tages keine Zweifel aufkommen. Zunächst ging es um unsere eigenen Erfahrungen mit dem Thema. Im Raum verteilt, fanden wir uns in Grüppchen zusammen, je nachdem welche eigene Familienkonstellation wir kennengelernt hatten. Erste kichernde Verunsicherung: „Wo steh‘n denn nun die mit zwei Geschwistern?“ und „Wer stammt hier alles aus einer Familie mit klassischer Rollenverteilung?“

Graphic Recording und ein „glückliches Kind“

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Mittels Graphic Recording fasst Illustratorin Anja Weiss auch komplexe Themen eindrucksvoll zusammen.

„Also, ich war ein glückliches Kind“, tönt scherzend ein Kollege und meint damit, dass seine Mutter nicht gearbeitet hat. Nun, den Spruch wird er den ganzen Tag nicht mehr los. Viel wichtiger aber ist die Erkenntnis: „Familie ist nicht gleich Familie.“ Das stützt auch der anschließende kleine Vortrag von Antje Mein, der uns zu Familienformen, -wünschen und -möglichkeiten auf den neuesten Stand bringt. So nähern wir uns einmal mehr denen an, für die wir täglich arbeiten – unseren Kunden. Und während wir uns überlegen, wie das Gelernte in unserer Arbeit umzusetzen ist, hat Anja Weiss die Ergebnisse und Ideen auf großen Stellwänden zusammengefasst. Zeichnerisch wohlgemerkt, mit Graphic Recording (wieder was dazu gelernt). Luftig leicht entstehen Väter, Mütter, Kinder, Großeltern und alle, die heute zur Familie dazuzählen.

Familienurlaub – ein Thema mit vielen Erwartungen

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Jetzt einen Kaffee!

Was passiert nun, wenn diese Menschen zusammen in Urlaub fahren? Eindrücklich demonstriert uns Antje, wie hohe Erwartungen beim gemeinsamen Urlaub schnell zu Enttäuschungen werden. Okay, der Auftrag ist klar. An diesem Punkt beginnt unsere Arbeit: Dafür sorgen, dass der Urlaub mit den Lieben wirklich eine Erholung wird. Doch jetzt brauchen alle erstmal eine Kaffeepause. Nach dem nötigen Schuss Koffein widmen wir uns dem vamos Kern, der Kinderbetreuung.

Was gefällt uns, wovon brauchen wir mehr, welchen Aspekt können wir getrost vernachlässigen? Die Diskussion geht mal mehr, mal weniger hoch her und am Ende präsentieren alle stolz ihr Ergebnisse. Und tatsächlich: In vielem ist man sich einig, manche der Zukunftspläne finden sich auf allen Flipcharts – ein guter Hinweis, wo die wirklich wichtigen Punkte lauern oder welcher Vorschlag wohl eher in der „ Ablage P“ landen wird.

Mittagspause und dann wird’s kreativ

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So sieht einer der Vorschläge für einen kreativen Wochenplan aus.

Nach so viel Gehirnschmalz erwartet uns ein köstliches Mittagessen mit anschließendem Kaffee oder der obligatorischen Pausenzigarette. Mir als Neuling fällt dabei wieder die sehr entspannte Atmosphäre auf. Und auch bei der Aufgabe für den Nachmittag wird es lustig. Jeder Gruppe wird ein konkretes Reiseziel mit den entsprechenden Zeiten für die Kinderbetreuung zugewiesen und wir erstellen Wochenpläne. Sie sind wesentlicher Bestandteil der vamos Kinderbetreuung, denn in ihnen spiegeln sich die vielfältigen Talente und Persönlichkeiten der Kinderbetreuer in den jeweiligen Reisezielen wieder. Kein Programm von der Stange, sondern Abwechslung angepasst an die jeweiligen Möglichkeiten vor Ort. Dieser Idee folgen auch wir bei unserer Nachmittagsrunde und in (viel zu) kurzer Zeit entstehen witzige, ausgefallene und mitunter auch abenteuerliche Vorschläge.

Eines wird bei allen deutlich: Die Kinderbetreuung ist nicht nur auf dem Papier das Herzstück von vamos. Hier hat jeder, vom Verkauf bis zur Kommunikationsabteilung, eine Meinung zu dem Thema, hat Ideen für die Zukunft und dank diesem Seminar nun noch mehr Respekt vor der Arbeit der Kinderbetreuer.

Zeit für ein Fazit des Tages: Manch einer mag den fehlenden freien Samstag bedauert haben, aber positive Impulse sind glaube ich für jeden dabei rumgekommen. Ich jedenfalls verspürte beim gemeinsamen Ausklang auf der Terrasse eine angenehme Erschöpfung und das Gefühl, der neuen Aufgabe und meinen Kollegen ein Stückchen näher gerückt zu sein.

Ich freu mich auf alles, was noch kommt.

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