Roadtrip mit Reiseleitung. vamos Mitarbeiter über ihre Erlebnisse auf der Bulli-Tour

Maria Cos Espuña und Daniel Bott haben 2017 die erste vamos Bulli-Tour als Reiseleitung und Kinderbetreuung durch insgesamt vier Länder begleitet. Im Interview erzählen die beiden von ihren Erfahrungen mit dem damals ganz neuen Reiseformat, von Erlebnissen, die sie mit den abenteuerlustigen Gästen geteilt haben, und wie der Spagat zwischen individuellem Familien-Roadtrip und organisierter Gruppenreise gelungen ist.

Was reizte euch daran, die Reiseleitung für die vamos Bulli-Tour zu übernehmen?
Daniel: In den drei Jahren zuvor waren wir viel unterwegs gewesen, haben im Wechsel gearbeitet und sind dann monatelang gereist. Reisen und immer woanders sein: Das reizte uns auch an der Bulli-Tour, zusammen mit der Möglichkeit, Reisen und Arbeiten zu verbinden.
Maria: Das war wirklich der Job, den wir unbedingt machen wollten! Mit Reiseleitung und Kinderbetreuung hatten wir damals auch schon Erfahrung. Mit dem Bulli selbst noch nicht.

Wie war es dann, den Bulli auf der Tour zu fahren? Auf den drei Etappen habt ihr immerhin 3.000 km zurückgelegt.
Maria: Mega gut, man sitzt angenehm erhöht und hat einen super Überblick. Auch die Bergpässe haben wir sehr gut gemeistert!
Daniel: Das war nie ein Problem. Auch weil man die ganzen Unterstützungssysteme an Bord hat, spürt man die Größe des Fahrzeugs gar nicht. Es lässt sich supergut cruisen mit dem Bulli!

Für wen eignet sich eine vamos Bulli-Tour besonders gut aus eurer Sicht? Gibt es etwas, das man mitbringen sollte?
Maria: Man braucht keine Campingerfahrung, aber ein bisschen Abenteuerlust. Man muss sich auf die Dinge einlassen können.
Daniel: Ich denke auch, dass es wichtig ist, dass man für Unvorhergesehenes offen ist. Man sollte sich treiben lassen können.

Kann man sich denn neben dem Abenteuer auch gut erholen auf der Bulli-Tour? Worin seht ihr Erholungsaspekte?
Maria:
Anders als ein Strandurlaub ist diese Reise „Kopferholung“ von Alltagsgedanken, denn auf der Tour hast du sehr viel Ablenkung.
Daniel: Genau, man befasst sich mit anderen Dingen als im Alltag. Es ist Familienurlaub in Reinkultur. Du bist ganz bei deiner Familie, jeder übernimmt Aufgaben, du wirst zu einem echten „Familienteam“.

Was haben die Kinder auf der Tour besonders geschätzt und was die Erwachsenen?
Maria: Die Kinder haben geschätzt, dass ihre Freunde immer mitgereist sind. Dass sie immer zusammen waren, obwohl sie den Ort gewechselt haben. Wenn man als Familie nur einen Bulli mietet, ist man immer unter sich, die Kinder haben Freunde an einem Campingplatz und beim nächsten müssen sie wieder neue Freunde finden.
Daniel: Das Gleiche gilt auch für die Eltern. In den Reisegruppen hat sich auch ein Gemeinschaftsgefühl gebildet und die Gäste sind sehr gerne zusammen gesessen.

Wie ist dieser Spagat aus individueller Freiheit und organisierter, aber zwangloser, Gruppenreise vor Ort konkret gelungen?
Maria: Wir haben ein paar Familienaktionen gemacht, z.B. ganz am Anfang, damit die Gäste sich kennenlernen konnten. Es gab Familien, die Frühaufsteher waren, die sind früh aufgebrochen, haben eine Wanderung gemacht oder haben sich etwas angeschaut. Oder Familien, die sich zusammengetan und gefrühstückt haben und irgendwann losgezogen sind. Jeder hat für sich gefunden, was er wollte.
Daniel: Die Kinderbetreuung gab ein bisschen den Rahmen vor und dazwischen hat sich jeder die Zeit frei eingeteilt. Manche Gäste waren sehr gut auf die Tour vorbereitet, die wussten von jedem geheimen Dörfchen. Die konnten sie natürlich auch individuell erkunden.

Wie sah ein aus eurer Sicht perfekter Bulli-Tour-Tag aus?
Maria: Ein supercooler Tag war der letzte der ersten Etappe. Erst haben wir alle gefrühstückt. Dann sind Daniel und ich mit den Kindern nach Vence gefahren – das ist eine kleine Stadt in Südfrankreich – und haben mit ihnen eine Stadtrallye gemacht. Sie hatten total viel Spaß, alle haben sich da schon sehr gut gekannt. Danach waren wir Crêpes essen, ein Kind hatte Geburtstag. Zurück am Campingplatz hatten wir Zeit, in den Pool zu springen, ein bisschen zu schwimmen, und dann haben wir alle gemeinsam gegrillt zum Abschied.
Daniel: Sehr cool fand ich auch einen anderen Tag in Sexten: Am Morgen hat jeder für sich gefrühstückt, dann haben wir uns zusammen mit den Kindern, die Lust auf einen Kletterkurs hatten, mit unseren Gastgebern vom Hotel Rainer getroffen. In einem Klettergarten haben wir einen Kurs gemacht, haben dann die Eltern abgeholt und sind zum Hotel Rainer gewandert. Alle waren zusammen: die Familien, die Reiseleitung, die Chefin vom Hotel Rainer. Wir haben dort Brot gebacken, sind gemütlich zusammengesessen, haben geredet und hatten eine gute Zeit.
Maria: Und auch später am Campingplatz hat sich die Reisegruppe wieder zusammengesetzt. Ja, das war ein schöner Tag!

Welche Sportaktivität kam auf der Reise besonders gut an?
Maria: Die Flusswanderung. Für viele Familien war das ganz neu.
Daniel: Und alle waren total begeistert. Das Aquatrekking war definitiv ein Highlight und die Sommerrodelbahn in Meran.

Hattet ihr eine Lieblingsregion auf der Bulli-Tour 2017?
Maria: Ich fand z.B. die Provence mit den Lavendelfeldern superschön! Oder auch die Dolomiten.
Daniel: Ja, oder den Karersee und die Verdonschlucht mit diesem blauen Fluss … Es gab so viel. Das Highlight auf der Bulli-Tour ist die Natur drumherum. Überall auf der Strecke fährt man durch wirklich schöne Landschaften.

Zu einem Bulli-Roadtrip gehört für mich unbedingt …?
Maria: Halten können, wo es niemanden mehr gibt, wo du eine mega Aussicht auf die Natur hast.
Daniel: Gute Gesellschaft!


Die vamos Bulli-Tour geht 2019 in die dritte Runde – hier findet ihr Infos zu den vier neuen Etappen der Tour.


Daniel Bott und Maria Cos Espuña haben 2017 als Reiseleitung und Kinderbetreuung die erste vamos Bulli-Tour begleitet. Davor sind die beiden schon gemeinsam durch Südamerika und Südostasien gereist und haben mehrere Jahre als Skilehrer in St. Moritz gearbeitet. Maria ist Yogalehrerin, spricht sechs Sprachen fließend und drückt ihre Kreativität gerne in Kurzgeschichten aus, für die sie ausgezeichnet wurde. Für Daniel als Handball-Trainer, passionierten Surfer, Mountainbiker und Bergsteiger spielt besonders Sport eine große Rolle im Leben. Seit 2018 gehören die beiden zum vamos Büroteam und kümmern sich als Produktmanager u.a. um den reibungslosen Ablauf der Bulli-Tour.


So war die erste vamos Bulli-Tour mit Maria und Daniel:
Auftakt einer abgefahrenen Reise
Bienvenue en Provence
Spiel, Strand, Spektakel
(Lieder)Reise mit Höhenflügen