vamos Gastgeber-Workshop 2017

Er hat inzwischen Tradition, ist aber immer wieder aufregend (zumindest für uns Mitarbeiter im vamos Büro): der Gastgeber-Workshop, zu dem vamos alle zwei Jahre sämtliche Partnerhäuser einlädt. Dann geht es darum zu überlegen, wie wir den Wünschen unserer Gäste noch näher kommen können. Und wie wir, Reiseveranstalter und Gastgeber, uns gegenseitig dabei unterstützen können, mit unseren Unternehmungen zu wachsen, ohne wichtige Wurzeln aufzugeben.

Die Workshops sind immer auch ein großes Wiedersehen – dieses Mal in Hannover. Denn vamos feiert 2017 den 30. Geburtstag: Was wäre da naheliegender als der Ort des Firmensitzes? Ein bisschen Sorge hatten wir allerdings schon, ob unsere Gastgeber aus den sonnenverwöhnten Regionen Lust haben würden, sich an einem 25. November ins nasskalte, norddeutsche Schmuddelwetter zu begeben. Sie hatten! 84 Gastgeber aus Italien, Spanien, Kroatien, Frankreich, Griechenland, Portugal, Polen, Österreich und Deutschland haben sich auf die Reise begeben.

Ein großes Thema: Innovation

(Fast) pünktlich um 10 Uhr sind die wichtigsten Wangenküsschen vergeben und der offizielle Teil kann beginnen. Das Thema des 6. vamos Gastgeberworkshops: Innovation. Zum Einstieg macht der Vortrag der Geschäftsführer Stephan Krug und Jens Kubicki klar, dass vamos auch nach drei Jahrzehnten Firmengeschichte stets in Bewegung ist. Online (dieser Unternehmensblog feiert gerade den ersten Geburtstag) genauso wie ganz real mit außergewöhnlichen Reiseideen (wie den neuen Bulli-Touren für jeweils zehn Familien).

Im Anschluss geht das Wort an Keynote-Speaker Christian Obad, der sich selbst als „Evangelist für Innovationskultur“ bezeichnet. Seine Ausführungen präsentiert der Evangelist erfreulicherweise kein bisschen abgehoben, sondern ebenso kurzweilig wie plausibel. Innovation bedeutet, dass etwas neu ist? Stimmt nur fast. Ein bisschen verrückt? Manchmal schon. Vor allem aber sind echte Innovationen nicht nur neu und kreativ, sondern auch erfolgreich. Weil Erfolg nicht vom Himmel fällt, geht es nachmittags in kleinen Arbeitsgemeinschaften darum, welche (Denk-)Techniken zu innovativen Ideen führen.

Interkulturell geknobelt

Nach einem leckeren Mittagessen startet die zweite Runde des Workshops. Jetzt sind Kreativität und Lust auf Neues gefragt. Und damit die Gehirnwindungen richtig in Fahrt kommen, steht zunächst eine kleine Stein-Schere-Papier-Meisterschaft auf dem Programm. Eine erste sprachliche Herausforderung, denn auch wenn das Spiel weltweit bekannt ist, gibt es ebenso viele Bezeichnungen wie Varianten. Doch schließlich hat sich trotz deutsch-französisch-italienisch-englischem Stimmengewirr das Durcheinander gelegt und der Meister dieses Knobelspiels steht fest.

Nun also zu den eigentlichen Themen:

  • Innovative Programmideen für kleine und große Gäste
  • Innovative Kulinarik
  • Innovative Kommunikation mit dem Gast

Neue Wege, näher am Gast

„Nah am Gast denken“ heißt dabei die Devise und so werden in verschiedenen Schritten typische Situationen zwischen Gast und Gastgeber vorgestellt und diskutiert. Wie können wir neue Wege bei bekannten Problemen gehen? Dieser Frage gehen die Arbeitsgruppen mit Hilfe von verschiedenen Kreativitätstechniken auf den Grund. Während der eine Teilnehmer beim gedanklichen Kopfstand zu völlig neuen Lösungen findet, entdecken andere für sich die sehr strukturierte 635-Matrix.

In jedem Fall geht es hoch her bei den Diskussionen, denn alle Gastgeber haben zu den verschiedenen Gästetypen und ihren Geschichten etwas beizutragen. Am Ende finden sich auf den Ergebnis-Flipcharts sehr unterschiedliche Ansätze mit den vorhandenen Fragen umzugehen. Der alleinreisenden Mutter könnte zum Beispiel eine Willkommensparty helfen, schneller am Urlaubsort anzukommen und, wenn gewünscht, Anschluss zu finden. Eine andere Gruppe legt den Fokus auf die Kommunikation vor der Anreise und eine dritte kreative Lösung ist der Dreh eines humorigen Videos zum Thema „Hohe Erwartungen“.

Mit guten Ideen und gutem Gefühl in die Zukunft

Nicht alle Konzepte werden wohl umgesetzt, doch klar ist: An Ideen, um den Urlaub für vamos Gäste noch besser zu gestalten, mangelt es auch bei den Gastgebern nicht. So bleibt am Ende dieses Workshops ein gutes Gefühl in Sachen Zukunft. Man darf gespannt sein ...

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